02.12.2019

Weihnachten ist jeden Tag voller Vorfreude das nächste Türchen am Adventskalender öffnen. Als Kind und auch als Erwachsener, egal wie alt man ist.

Doch woher kommen Adventskalender und Adventskranz?

 

Der Brauch des Adventskalenders ist noch gar nicht so alt, er stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Damals wie heute soll er das Warten auf Weihnachten erleichtern.

 

Anfänglich hängte man hierzu 24 selbstgebastelte Bilder auf, jeden Tag eines. Oder man entzündete eine Kerze, die täglich ein kleines Stück bis zu einer Markierung abgebrannt werden durfte. Das Abbrennen ist eine alte skandinavische Tradition und man findet diese Adventskerzen auch heutzutage wieder häufiger in den Familien.

 

Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstand dann der erste gedruckte Adventskalender. Und es sollte noch weitere 50 Jahre dauern, bis sich die Tradition des gedruckten Kalenders in alle Häuser verbreitete und man nicht nur Bildchen, sondern auch Schokolade hinter den Türchen finden konnte.

 

Inzwischen gibt es den Adventskalender in unterschiedlichsten Formen, gedruckt und auch virtuell. Immer mehr verbreitet sich auch die Form des „lebendigen Adventskalenders“, auch „Adventsfenster“ genannt. Man trifft sich in Orten und Gemeinden jeden Tag vor einem anderen ausgewählten Haus, an welchem ein Fenster festlich dekoriert ist. Es können weihnachtliche Geschichten erzählt und Lieder gesungen werden. Auch für das leibliche Wohl ist oftmals gesorgt.

 

Ebenfalls um die Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Urform des Adventskranzes, der Wichernkranz, im evangelischen Norddeutschland eingeführt. Ungefähr siebzig Jahre später hielt der Adventskranz auch Einzug in katholische Gegenden.

 

Der Wichernkranz bestand aus aus einem Wagenrad mit 24 Kerzen (20 kleine rote für die Werktage und vier große weiße für die Adventssonntage) und wurde von Johann Hinrich Wichern erstmals in einem Waisenhaus aufgehängt. Den Kindern wurde die Anzahl der Tage bis Weihnachten veranschaulicht und das Zählen beigebracht. Aus dem traditionellen Wichernkranz entwickelte sich der heute bekannte Adventskranz mit vier Kerzen.

 

1925 wurde der Adventskranz erstmals in einer katholischen Kirche in Köln aufgehängt. Die weltweit größten Adventskränze finden sich in Kaufbeuren (mit vier großen Kerzen) und in Mariazell (in Anlehnung an den Wichernkranz mit 20 kleinen und vier großen Kerzen bestückt).
Mein Adventskalender ist dieses Jahr ja, wie Ihr merkt, virtuell und mein Adventskranz (klassisch für mich) bunt und mit Figuren bestückt. Wie schauen Eure Adventskalender und/oder -kränze aus?

 

Wenn Ihr möchtet, postet ein Foto als Kommentar zu meinem Facebook-Beitrag und zeigt mir Eure Ideen.
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